Der unsichtbare Killer – Buch von Peter F. Hamilton

Ich habe es endlich geschafft das Buch, Der unsichtbare Killer, von Peter F. Hamilton durch zu lesen. Einen über 1133 Seiten starken Wälzer und bin von der Geschichte begeistert. Angefangen habe ich im Februar 2017 und nach und nach, zuletzt auch in den Pausen auf der Arbeit, durch gelesen. Aber alles der Reihe nach ….

Die Geschichte

In gar nicht allzu weiten Zukunft, nur etwas mehr wie 100 Jahre vor uns, hat sich die Menschheit weiterentwickelt und mit Hilfe der sogenannten Gates, angefangen sich auf fremden Planeten anzusiedeln. Die Gates werden von der North-Familie kontrolliert und entwickelt. Eines Tages passiert ein schrecklicher Mord, wo ein Teil der North-Familie auf grausame Weise massakriert wird. Die einzige überlebende des Massakers, Angela Tramelo, wird des grausamen Mordes beschuldigt und letztendlich lebenslänglich eingesperrt.

20 Jahre nach dem Massaker, wird der Detective Sid Hurst zu einem Einsatz geschickt, bei dem eine Leiche gefunden worden ist. Detectiv Hurst stellt entsetzt fest, das es sich bei der gefunden Leiche um einen aus der North-Familie handelt. Eine Leiche mit hohem Einflussgrad also. Die gesamte Politische und die North-Familie wird auf den Fall aufmerksam und der “arme” Detective Hurst wird die weitere Leitung für den Fall übertragen. Geld und Technik spielen keine Rolle.

Das Brisante an dem Fall ist, die Leiche wurde auf die gleiche weise umgebracht, wie bereits vor 20 Jahren, auf dem Planeten St Libra. Der Fall Angela Tramelo wird neu ausgerollt. Die Angela Tramelo wies damals wie jetzt jede Schuld von sich und behauptet, ein Monster habe damals vor 20 Jahren einen Teil der North-Familie auf St Libra getötet. Niemand glaube ihr, weil auf dem Planetem St Libra nichts existiert, außer Pflanzen. Nicht einmal Mikroben.

Ein Problem stellt St Libra dahingehend da, das der Planet noch nie vollständig erforscht und kartographiert wurde. Um das Monster-Mythos entweder zu bestätigen oder entkräften, wird eine Expedition auf ein unerforschtes Kontinent von St Libra organisiert. Parallel dazu muss Detective Hurst den aktuellen Mörder finden. Als die Expedition in vollen Gang kommt, beginnen die Morde vom neuem.

Die Handlung und Fazit

Die Handlung selbst ist zum Teil sehr komplex und lockt oft auf falsche Fährten. Fast bis 100 Seiten vor dem Ende der Geschichte, die immerhin 1133 Seiten umfasst, habe ich mich mehrmals beirren lassen. Mehrmals lag ich daneben, wer der Mörder nun tatsächlich gewesen ist. Das gute am Buch, das Ende nimmt deutlich an Fahrt auf. Das merkt man weil der Anfang langsam aufgebaut wird und die besonders die Mitte der Geschichte, zum Teil sehr langatmig erscheint. Nichts desto trotz, ist es interessant wie alles Anfängt und wie es zum Ende aufgelöst wird. So ziemlich jeder Strang der geöffnet wurde, findet seinen Abschluss.

Hier hat sich der Autor sehr viel Mühe gegeben und viel Liebe zum Detail bewiesen. Ein Pferdefuß gibt es dennoch. Zumindest an dem Buch das ich hatte. Es war nämlich oft Grammatik und Rechtschreibfehler, die den Spaß am Lesen etwas vermiesten. Aber gut …. ich schreibe auch oft mit Fehlern.

Ich kann das Buch empfehlen jedem zu lesen, der SciFi und damit verbunden Geschichten mag. Das Buch könnt ihr nach dem Titel und Autor suchen. Verlinken möchte ich es hier nicht 😉 weil jeder selbst das mächtige google nutzen kann.