Ich liebe die DSGVO :)

Gestern Abend mal ein Postfach aufgemacht und prompt fällt mir auf, das ich von verschiedenen Quellen angeschrieben werde. Ich möchte doch bitte ihnen die Erlaubnis erteilen, mich weiter “zu spammen” dürfen, ansonsten dürfen die es nämlich nicht tun. Herrlich! 🙂

Jetzt nehme ich mir langsam Zeit um zu prüfen, wer mich anschreibt, woher er mich kenn und ob er mich weiter anschreiben darf. Fairnesshalber will ich gleich sagen, das ich gewissen Quellen noch vor der DSGVO meine Einwilligung irgendwann erteilt habe. Aber jetzt habe ich spürbar mehr Kontrolle über meine Daten. Zumindest Subjektiv…

Wo ist den meine Datenschutzerklärung?

Ich habe noch keine 🙁 und wie ich das momentan verstehe, brauche ich auch keine da meine Seite und mein Blog rein privat sind. Also ich mache keine direkte Werbung und auch sonst ist keine Werbung geschaltet, somit werden auch keine Daten durch 3te gesammelt. Ich bezahle den Spaß hier aus meiner eigenen Tasche. Die Kommentarfunktion habe ich vorsorglich ausgeschaltet (soweit es bei WordPress überhaupt möglich ist), damit keiner auf die Idee kommt, jetzt wo noch nichts geklärt ist, seine Daten bei mir zu hinterlassen.

Dieser Blog wird mit WordPress betrieben. Es ist OpenSource und was es kann oder nicht kann, sollte hier eingesehen werden können, https://de.wordpress.org/. Ich habe jetzt nichts gefunden, wo ich erkennen kann das WordPress daten sammelt. Das mein Domain-Provider Werkzeuge besitzt, werde ich prüfen und eine Lösung ausarbeiten. Denke daran, falls du keine Spuren im Internet hinterlassen möchtest… nutze kein Internet.

Ansonsten werde ich mir jetzt wohl schlau machen müssen.

xterm konfigurieren

Neuerdings bin ich dazu übergetreten xterm zu nutzen, weil ich unter Linux gern eher ein schlankes System bevorzuge, wo ich dann nur noch wenig darum kümmern muss. xterm ist in meiner Distribution einfach immer installiert, nur sieht es standardtechnisch am Anfang wenig gut aus. Um ihn zu konfigurieren braucht man etwas Wissen, welche ich mir jetzt durch das Internet mehr und mehr zusammensuche. Und nach etwas Konfiguration, kann er dann schon mal so aussehen.

Bild eines Terminal-Emulators

Okay zugegeben das Bild ist etwas unscharf und dunkel, aber wer xterm kennt wird erkennen das diese Konfiguration ganz sicher vom Standard abweicht. Die Konfiguration selbst ist eigentlich “simpel”, wenn man es einmal verstanden hat.

Quelle die mir in diesem Fall sehr geholfen hat ist das archwiki.org. Dort ist annährend gut beschrieben, was man machen muss. Der gute Rest nennt sich ausprobieren.

Hier meine anfängliche Konfiguration.

Xterm.vt100.foreground: #efefef
Xterm.vt100.background: #33393b
Xterm.vt100.geometry: 112×35
Xterm.vt100.faceName: Liberation Mono:size=10:antialias=true
Xterm.vt100.font: 7×13

Mir gefällts 🙂

Kleine Umbauten

Momentan baue ich meine Seite um, was man direkt sieht wenn man meine Seite ansteuert 🙂

Ich will meine Seite vom Blog trennen und deshalb zieht das Blog zunaechst um. Ich arbeite mich gerade in Bootstrap ein und moechte meine Webseite damit realisieren.

Artikel sind wieder eingespielt, aber nicht die Bilder. Das hole ich demnaechst nach, vielleicht auch heute.

Python Slackbuild Skript

Im kleinem Artikel, Eigene Slackware-Pakete erstellen, habe ich kurz wieder gegeben, wie ich Python3 in gewünschter Version von Hand kompiliert habe. Heute ist es mir auch gelungen die Kompilierung per sogenanntem Slackbuild-Skript zu bauen. Wohlgemerkt, fast einem eigenem. Also Vorlage diente mir das SlackBuild-Toolkit von Alien. Noch habe ich nicht die Zeit gefunden und komplett eigene SlackBuild-Skripte zu entwerfen, hoffe es aber in naher Zukunft machen zu können.

Mein fast eigenes SlackBuild findet man in meinem GitHub-Account.

BR5 – Das Computermagazin: Limux – Interview mit Stadträtin Anne Hüber

Das Computermagazin von BR5 brachte ein Podcast zum Thema Limux und München raus. Einfach mal reinhören.

http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/b5aktuell/mp3-download-podcast-computermagazin.shtml

Einer meiner Schwestern arbeitet direkt in Stadt München und hat täglich mit Limux, Wollmux usw. zu tun. Was die Stadträtin Anne Hüber über Technik und Probleme sagt, stimmen mit den Aussagen meiner Schwerster überein. Lange Logins und abstürzende Wollmuxe.

München kehrt LiMux den Rücken?

Ein wohl für die OpenSource-Welt bedeutendes Projekt steht gerade vor dem scheitern. Die Rede ist von München und Linux, oder München und Freie Software.

Golem.de Münchner Stadtrat will Limux rückabwickeln

Heise.de Von Linux zurück zu Microsoft: Schwarz-Rot in München will LiMux rauswerfen

Nun … Schade!
Wobei mir das irgendwo auch klar war. Ich mein, Linux ist ein gutes System und man kann damit seinen Spaß haben. Zuhause kann ich jedoch nicht alles mit Linux abdecken. Zeit, Lust und Nerven habe ich dafür mittlerweile nicht mehr. Spaßens halber habe ich theoretisch eine Firma in der ich zuletzt gearbeitet habe, versucht auf Linux umzustellen. Also mit Bleistift und Papier. Das ging noch weniger. Wie das in einer ganzen Stadt geschehen soll, darüber habe ich schon gar nicht mehr die Vorstellungskraft.

Überdies weiß man über das Interna irgendwie viel zu wenig und das für ein OpenSource-Projekt, das vornehmlich Transparent und offen sein soll. Kann man LiMux irgendwo downloaden und anschauen?

Man kann nur Spekulieren, aber vielleicht gibt es ja bald eine Doku dazu. Warten wir ab.

Eigene Slackware-Pakete erstellen

Was unter Windows und MacOS gang und gäbe ist, will ich auf Linux ja auch haben. Ein wichtiger Grund für mich Slackware zu nutzen, ist die Unabhängigkeit von einem Pakete-Manager und vergleichsweiße einfache Erstellung der Distributionseigenen Pakete für Slackware. Den ein Paket kann man später einfacher aus dem System entfernen.

Heute war so ein Fall, wo ich eine bestimmte Software haben wollte, aber es für meine Distribution nicht gibt. Ich habe ein Buch um Python zu lernen, aktuell zu Python3 Version 3.4.5. Ein blick in Slackbuilds.org zeigt mir, das Python3 Version 3.6.0 gerade aktuell ist. Das möchte ich erstmal aber nicht haben. Ein händisches Anpassen der Slackbuild-Skripte brachte kein Erfolg. Von früher her kenne ich aber Wege, wie man händisch auch so sein Programm kompilieren und Paketieren kann.

Der Beitrag von Christian Schneider Slackware Packages erstellen hat mich wieder auf den Kurs gebracht. Immerhin wußte ich noch, das ich bei .configure den –prefix setzen musste…

Ich baue mir also mein python3-3.4.5 selbst. Hier mein Weg.

  1. Downloaden von Python3-3.4.5
  2. In einem Ordner Python3-3.4.5 auspacken
  3. Ins Terminal gehen und in den Ordner mit Python wechseln
  4. .configure –prefix=/usr ausführen, das bestimmt das Ziel wo die Software später landet.
  5. grep -r DESTDIR * ausführen und die Ausgabe nach DESTDIR Eintrag suchen.
  6. Ist es gefunden worden, führt man make DESTDIR=/tmp/packages/python3-3.4.5 install aus. Falls nicht, make prefix=/tmp/packages/python3-3.4.5/usr install.
  7. Nun wechselt man in den python-Ordner, cd /tmp/packages/python3-3.4.5 und mit makepkg /tmp/python3-3.4.5.txz baut man sich sein Paket. Wichtig ist die die Zielangabe, weil ein bauen im selben Ordner, makepkg mit einem Fehler fehlschlägt.
  8. Das paket installieren und nutzen.

Fertig! 🙂

Ich kann jetzt Python3.4.5 für das Selbststudium nutzen und später ein aktuelles Python wählen. Solange ich aber das Buch abarbeiten will, will ich soviel wie möglich gleich haben. Auf Windows und MacOS habe ich auch Python3-3.4.5 laufen. Alles ist also überall gleich. Herrlich 🙂