Meine openSuSE Workstation

OpenSuse Leap 15 ist seit dem 25.05.2018 verfügbar, was es kann steht unter anderem hier, Versionshinweise hier und wie man es installiert und viele Filmchen findet man im Internet. Was ich mit openSuSE mache, das findet man … bei mir 🙂

Ich bin eigentlich eher Windows und MacOS-Nutzer und habe mit Linux eigentlich eher weniger etwas am Hut. Wobei richtig klar gestellt, eher ein Ex-Linux-Nutzer, wobei das wiederum nicht stimmt den ich nutze ja auch Linux. Früher eben als primäres System. Warum ich Linux nicht ganz den Rücken zudrehen konnte, liegt daran das es bei mir einen festen Platz als LAMP-Workstation ergattern konnte.

Ich schreibe überwiegend Websoftware auf PHP Basis und was ist jetzt naheliegender, als diese Software zumindest funktional unter LAMP (Linux Apache MySQL PHP) zu testen. Und genau das mache ich auch. Überwiegend schreibe ich Code unter Windows, mit XAMPP als lokale LAMP-Distribution. Das funktioniert ganz gut, nur eben nicht 100 prozentig zuverlässig. Windows ist eine andere Plattform als Linux, XAMPP ist großzügig konfiguriert und bringt sehr viele Module mit, die eine Linux-Distribution standardmäßig nicht mitbringt und meist Distributionsspezifisch konfiguriert ist und wo Linux-Berechtigungen für Windows egal sind, greifen diese wiederum unter Linux.

Das heißt das es zu unerwarteten Problemen kommen kann und muss, wenn man vom Entwicklersystem kein Feedback bekommt und man schon gewisse Manntage für nichts und wieder nichts einfach so verbrennen kann. Das ist besonders ärgerlich. Viele lösen das Problem mit einem Testserver, was ziemlich gut und richtig ist. Oder man hat eine Linux-Workstation zb. in einer VirtualBox laufen und spart sich unnötigen Netzwerk-Trafik und nicht unbedingt einen Testserver.

Jetzt habe ich schon mehr geschrieben als ich eigentlich wollte 🙁

Meine Installation

Mein Ziel ist es, OpenSuSE 15 in der VirtualBox zu installieren. Erst einmal als Desktop-Workstation, später vielleicht auch eine Server-Version falls ich darauf Lust darauf bekommen sollte. Die Desktop-Version hat für mich den Vorteil, das ich auch mir so anschauen kann was sich in der Linux-Desktop Welt so alles ereignet.

OpenSuSE läuft bei mir in einer mit reichlich Hardware-Ressourcen ausgestatteten VirtualBox.

  • 4 Prozessorkerne
  • 8 GB RAM
  • 256 GB HDD
  • 64 MB Grafikspeicher

Ich denke das reicht für den Anfang 🙂

Zum Austausch der Daten habe ich einen “VirtualBoxAustausch”-Ordner unter Windows erstellt und VirtualBox zur Verfügung gestellt. Der Ordner wird unter OpenSuSE 15 erkannt. Die Einrichtung erkläre ich weiter unten. Zunächst die Installation. Dafür verwende ich das Netzwerk-Image, weil ich die gewünschte Konfiguration nicht von der DVD bekomme. Bei meiner gewünschten Konfiguration wähle ich in der Softwareauswahl den Punkt “Benutzerdefiniert”.

Und wähle folgende Punkte:

  • Gnome Desktop-Umgebung (Basic)
  • Web- und LAMP-Server
  • Grundlegende Entwicklungsumgebung
  • Hilfe und Support-Dokumentation
  • Dokumentation

Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus.
Was ich dann weiter benötige kann ich nach der eigentlichen Installation nachinstallieren. Letztendlich wenn alles geklappt hat, sollte man im gewähltem Desktop landen. Bei mir ist es Gnome3 im “Minimal Modus”.
Wie man sieht, ist auf dem erstem Blick gar nicht soviel installiert. Allerdings fehlt noch etwas an Software, anderes Thema, und vieles ist noch über das Terminal zu erreichen, wie zum Beispiel die Konfiguration des Webservers. Hier noch ein Bild auf die virtuelle Ausstattung der Hardware 🙂
Was ich erst einmal erreicht habe ist, Software die ich nicht benötige auch nicht installiert zu haben. Was ich noch benötige und mir fehlt, kann ich schließlich noch zusätzlich installieren. Das wird dann wohl Teil 2 dieser Themenreihe 🙂

Einrichtung des Gemeinsamen Orders

Bleibt noch die Frage zum “Gemeinsamen Ordner” zu klären. Diese Funktion stellt VirtualBox bereit um einen einfachen und schnellen Datenaustausch zwischen Host und Wirt zu ermöglichen. Aktiviert wird es in der VirtualBox bei “Gemeinsame Ordner” und nach dem Start des virtuellen System, ist es auch eingebunden.

Nutzen lässt es sich aber noch nicht, weil die Berechtigung dafür fehlt. Folgendes ist mir zwar nicht unbekannt, trotzdem mache ich das unter OpenSuSE zum allererstem mal … Verschaffung der nötigen Rechte. Das mache ich in dem ich den Benutzer in die nötige Gruppe vboxsf einfüge.

Das habe ich mit Hilfe von Yast auch erledigt. Im Modul “Benutzer und Gruppen” habe ich meinen Benutzer ausgewählt und editiert. Unter Details habe meinen Benutzer anschließend in die Gruppe vboxsf gesteckt und nach einem erneutem Login, lässt sich die Freigabe nutzen.

Hier das Ergebnis.
Ich komme jetzt endlich zum Schluss. Das Gesamtergebnis kann sich für mich sehen lassen. Ich bin zufrieden 🙂 Weitere Teile zum Thema sollten folgen. Ich möchte noch die Konfiguration des Desktops und ganz wichtig, die Konfiguration des Lamp dokumentieren, sobald ich mich darin eingearbeitet habe. Die hat sich nämlich gegenüber Leap 42 geändert.

Weitere Informationen zum Thema OpenSuSE gibt es auf der Projektseite.

Ich liebe die DSGVO :)

Gestern Abend mal ein Postfach aufgemacht und prompt fällt mir auf, das ich von verschiedenen Quellen angeschrieben werde. Ich möchte doch bitte ihnen die Erlaubnis erteilen, mich weiter “zu spammen” dürfen, ansonsten dürfen die es nämlich nicht tun. Herrlich! 🙂

Jetzt nehme ich mir langsam Zeit um zu prüfen, wer mich anschreibt, woher er mich kenn und ob er mich weiter anschreiben darf. Fairnesshalber will ich gleich sagen, das ich gewissen Quellen noch vor der DSGVO meine Einwilligung irgendwann erteilt habe. Aber jetzt habe ich spürbar mehr Kontrolle über meine Daten. Zumindest Subjektiv…

Wo ist den meine Datenschutzerklärung?

Ich habe noch keine 🙁 und wie ich das momentan verstehe, brauche ich auch keine da meine Seite und mein Blog rein privat sind. Also ich mache keine direkte Werbung und auch sonst ist keine Werbung geschaltet, somit werden auch keine Daten durch 3te gesammelt. Ich bezahle den Spaß hier aus meiner eigenen Tasche. Die Kommentarfunktion habe ich vorsorglich ausgeschaltet (soweit es bei WordPress überhaupt möglich ist), damit keiner auf die Idee kommt, jetzt wo noch nichts geklärt ist, seine Daten bei mir zu hinterlassen.

Dieser Blog wird mit WordPress betrieben. Es ist OpenSource und was es kann oder nicht kann, sollte hier eingesehen werden können, https://de.wordpress.org/. Ich habe jetzt nichts gefunden, wo ich erkennen kann das WordPress daten sammelt. Das mein Domain-Provider Werkzeuge besitzt, werde ich prüfen und eine Lösung ausarbeiten. Denke daran, falls du keine Spuren im Internet hinterlassen möchtest… nutze kein Internet.

Ansonsten werde ich mir jetzt wohl schlau machen müssen.

Das wichtigste Tastenkürzel in Eclipse

Ich habe gefüllt das halbe Internet abgesucht um diese Information zu finden (reale 2 min.), bis ich für mich das wichtigste Tastenkürzel für Eclipse fand. Es lautet Strg+Shift+L und öffnet eine Liste mit allen Tastenkürzeln in Eclipse.

🙂

Erstellen von Verzeichnisen in Eclipse

Meine PHP-IDE heißt Eclipse und jetzt habe ich einen kleinen “Trick” entdeckt, dass das erstellen von Verzeichnissen für mich stark vereinfacht. Man hat eine Projektstruktur, wie diese:

Jetzt möchte man eine Verzeichnisstruktur anlegen, die tiefer in die Verzeichnisebene geht. Man kann jetzt die Ordner einzeln erstellen, auswählen um darin wieder einen Ordner anzulegen um dann einen Ordner… usw.
Man kann aber auch erst einmal den Ordern erstellen Dialog öffnen und dann seine Verzeichnisstruktur einfach hineinschreiben.

Das Ergebnis kann sich dann wirklich sehen lassen.

Mir gefällts 🙂

xterm konfigurieren

Neuerdings bin ich dazu übergetreten xterm zu nutzen, weil ich unter Linux gern eher ein schlankes System bevorzuge, wo ich dann nur noch wenig darum kümmern muss. xterm ist in meiner Distribution einfach immer installiert, nur sieht es standardtechnisch am Anfang wenig gut aus. Um ihn zu konfigurieren braucht man etwas Wissen, welche ich mir jetzt durch das Internet mehr und mehr zusammensuche. Und nach etwas Konfiguration, kann er dann schon mal so aussehen.

Bild eines Terminal-Emulators

Okay zugegeben das Bild ist etwas unscharf und dunkel, aber wer xterm kennt wird erkennen das diese Konfiguration ganz sicher vom Standard abweicht. Die Konfiguration selbst ist eigentlich “simpel”, wenn man es einmal verstanden hat.

Quelle die mir in diesem Fall sehr geholfen hat ist das archwiki.org. Dort ist annährend gut beschrieben, was man machen muss. Der gute Rest nennt sich ausprobieren.

Hier meine anfängliche Konfiguration.

Xterm.vt100.foreground: #efefef
Xterm.vt100.background: #33393b
Xterm.vt100.geometry: 112×35
Xterm.vt100.faceName: Liberation Mono:size=10:antialias=true
Xterm.vt100.font: 7×13

Mir gefällts 🙂