Heinrich Schiller  27.12.2020 00:44

Jahresr├╝ckblick 2020

Das Jahr 2020 ist (fast) zu Ende, es wird Zeit wieder etwas zurück zu blicken und zu erfassen. Diesmal möchte ich mir etwas mehr Mühe machen, als beim Ausblick 2019. Mir ist klar ich schreibe momentan nicht so viel, was ich eigentlich Schade finde, habe ich mir für dieses Jahr eigentlich auch etwas mehr Aktivität hierfür vorgenommen. Um irgendeine Art einer "roten Linie" aufzubauen, werde ich mich überwiegend auf das Jahresausblick 2020 beziehen. Etwas Neues kommt natürlich auch hinzu. Los geht es ...

Covid-19

Ganz klares Ding! und muss erwähnt werden. Bis zu diesem Jahr hätte ich mir so etwas nicht vorstellen können, bzw. mit welcher Geschwindigkeit diese Pandemie über uns und die Welt drüber gerollt ist. Ich erinnere mich an den Anfang des Jahres, schätze Dezember/Januar, da wurde ein unbekanntes Virus in China entdeckt. Nun, China ist aber weit weg und einen Grund zur Sorge sah man nicht. Im Januar spitzt sich die Geschichte dann deutlich zu, China riegelt Wuhan ab. Die Medien sind voll mit Berichten über China und Wuhan. Bilder gehen um die Welt. Und ich kann mich auch erinnern das ich mit meinen Bekannten und Verwandten noch Witze riss. Nicht über das Leid der Menschen in China, den das ist schrecklich. Eher, wenn jemand zum Beispiel gehustet hat, scherzte man augenzwinkernd, "Oh, oh, Corona!". Ja damals war es lustig.

Ende Januar dann die ersten Fälle in Deutschland, Bayern nahe München. Eine Mitarbeiterin eines Chinesischen Unternehmens, die zum Besuch in ein Unternehmen nach Deutschland kam, zeigt Symptome und hat mit einigen Mitarbeitern Kontakt gehabt. Noch glaubt man die Lage unter Kontrolle zu haben und die Bundesregierung gibt Entwarnung. Solange man die Ketten nachvollziehen kann, kann man die infizierten Menschen schnell ausfindig machen und isolieren. Dennoch begann es hier bereits spannend zu werden. Die ersten Länder stoppen ihre Flüge nach China und wollen ihre Staatsbürger die bereits in China sind, rausholen. Auch Deutschland. Noch wiegen sich alle in Sicherheit das alles gut wird und China ist immer noch so weit weg. Ein Trugschluss.

Im Februar bricht in Norditalien die erste kleine Welle los. Plötzlich fühlte sich dieses Virus doch sehr nah an. Laut Google-Maps sind zwischen Plauen und die Lombardei eine Entfernung von NUR 8 Fahrstunden mit dem Auto und damit quasi vor der eigenen Haustür. Ganz so schwarz sah ich es noch nicht, aber mir schien klar zu sein, das wenn das Virus es bereits nach Italien geschafft hat, werden wir das Virus in Deutschland auch haben. Es ging ganz schnell. Die ersten Orte in Norditalien werden abgeriegelt. Es nutzt nichts. Außerhalb der Quarantänezonen treten schon die ersten Fälle auf. Zuerst in Österreich, dann auch Deutschland, Frankreich, Spanien usw. Und es ist nicht mehr lustig. Wir machen zwar immer noch unsere Witzchen, aber es macht sich auch Besorgnis breit. Keiner wusste was uns erwartet.

Die Meinungen gingen auseinander. Die einen hielten das Virus für einen Hype und teilweise erfundene Geschichten, andere bereiteten sich auf das schlimmste vor. Ich gehörte in das Lager, die das Virus ernst nahmen und entsprechend besorgt war. Warum? Wenn viele verschiedene Länder, mit teilweise unterschiedlichen Hintergründen, Ideen, Ansichten und auch Konkurrenten untereinander, plötzlich an einem Strang ziehen, dann ist das ziemlich beachtlich und sollte nicht ignoriert werden. Dieses Virus schien gefährlich zu sein und noch gefährlicher für Menschen mit Vorerkrankungen. Jedenfalls hatte ich dieses Gefühl. Ich hielt mich mit meinen Geschwistern über Chat auf dem laufenden und wir tauschten Neuigkeiten aus.

Mitte März begannen sich die Dinge endgültig zu überschlagen. Meine Frau und Kind waren gerade in Russland bei ihrer Familie und mussten wieder nach Deutschland zurückkehren, als die ersten Europäischen Länder begannen ihre Grenzen zu schließen. Ich saß gerade in der Arbeit, es war ein Freitag der 13. März 2020, und beobachtete mit großer Sorge die Nachrichten, während meine Frau mir schrieb das ihr Flug und viele andere Flüge storniert wurden. Sie suchte andere Flüge nach Deutschland und fragte mich, ob ich auch nach Prag fahren würde. An sich ist das für mich kein Problem, den schon oft hat meine Frau einen Flug von Prag nach Moskau genommen.

Ich habe versucht ihr die Situation zu erklären und bat sie unbedingt einen Flug direkt nach Deutschland zu nehmen, ansonsten lieber in Russland bei den Eltern im Dorf bleiben. Das konnte sie nicht auch wenn sie es wollte, denn unser Kind hat die Deutsche Staatsbürgerschaft und das Visum war kurz vor dem auslaufen. In der Russischen Botschaft bestand man darauf, dass die Visum-Regeln zu beachten sind. Das Kind muss nach Europa und Deutschland, egal wie. Und wenn meine Frau mit Kind nach Italien oder andere Europäische Länder müssen. Während ich ihr also erklärt habe, dass ich sie überall aus Deutschland abholen kann, ist die momentane Gefahr im Ausland fest zu stecken, zu groß.

Ich hatte Recht. Während ich meiner Frau erklärte keinen Flug im Ausland und in Prag zu nehmen, wurden die Grenzen nach Tschechien bereits dicht gemacht. Meine Frau konnte nach einer kurzen Weile einen Flug nach Berlin finden und tatsächlich auch fliegen.

Die Reise nach Berlin hat sich zum ersten Mal merkwürdig angefühlt. Berlin hatte bereits seine ersten Fälle. Es galt die ersten Hygienemaßnahmen zu beachten. In die Armbeuge nießen und husten und sich gründlich und oft die Hände waschen. Wenn ich so weite Strecken wie nach Berlin fahre, nehme ich immer 1-2 Stunden extra Zeit mit. Kurz von Berlin halte ich dann auf einem Autobahnparkplatz an und warte bis ich zum Flugplatz weiterfahre. Schnell rein und raus. Man spart sich damit die teuren Parkgebühren am Flughafen. Auf dem Autobahnparkplatz sah ich schon die ersten Merkwürdigkeiten.

Die Menschen haben die Klinken der Toiletten mit Papier, Ärmeln oder mit ihren Füßen vorsichtig aufgemacht. Mit Wasserflaschen hat man sich notdürftig die Hände gewaschen. Etwas was es früher gar nicht wirklich gab. Manche hatten Desinfektionsmittel dabei, wo ich mir dann leicht vorwürfe machte, gar nicht auf diese Idee gekommen zu sein. Auch ich habe versucht mich bestmöglich zu schützen. Als die Zeit kam, zum Flughafen Tegel zu fahren, stieg ich ein und fuhr los. Ich hatte auch etwas Sorge, ich könnte gerade aus Berlin diese Krankheit nach Plauen bringen.

Am Tegel angekommen, hatte ich den ersten Unterschied schon mitbekommen. Ziemlich viele Parkplätze waren leer. Ich konnte mir ohne Probleme einen Platz aussuchen. Ich wartete draußen, auch auf die bitte meiner Frau nicht in den Terminal C reinzugehen, weil sie schnell rausgehen wollten. Hier war der nächste Unterschied. Wo normalerweise reger Trubel stattfand, war jetzt Stille. Nur wenige Menschen waren zu sehen. Was ich ebenfalls bis dahin als ungewöhnlich empfand, fast jede Person die mir begegnete trug eine Maske.

Es hat ziemlich lange gedauert bis meine Frau aus dem Flughafen rauskam. Der Grund war einfach. Jeder Passagier wurde gründlich untersucht und auch Fieber gemessen. Der Plan gebühren zu sparen ging also nicht auf. Aber wenigstens hatte ich meine Familie wieder und das war mir das wichtigste. Die nächste Woche fing auch ich an, für den Ernstfall die Vorräte aufzustocken. Das sah in der Regel so aus, dass ich immer etwas mehr einkaufte als sonst und mehr Dinge die länger haltbar waren. Es waren also in der Regel, Nudeln, Dosen mit Mais, Erbsen und allerlei Fertiggerichten, meist die großen Dosen. Wie viele andere Menschen auch, habe ich kein Klopapier gehortet. Schlicht und einfach, weil ich diesen Trend verpennt hatte und anschließend auch keins mehr bekam.

Die Klopapierkalypse

In diesem schon außergewöhnlichem Jahr, wo vieles kippte und einfach kurios und merkwürdig erschien, war eines wohl ganz sicher das merkwürdigste. Dieser Run auf Klopapier. Ende Februar ging bei mir das kostbare Gut tatsächlich zu neige und ich machte mich zum örtlichen Penny und kaufte neben Lebensmitteln auch ein Pack Klopapier. Zudem Zeitpunkt war es noch keine Mangelware. Als ich nach Hause mit meinen Einkäufen lief, war mein Pack Klopapier freilich zusehen, ich packe es ja nicht extra ein, fiel mir auf das ich von vielen Menschen lächelnd und teilweise lachend beobachtet wurde. Das fand ich reichlich seltsam.

Ein wenig später war es auch mir völlig klar, als ich in den Nachrichten vom Mangel des Klopapiers gelesen hatte und in den Läden bereits nichts mehr davon existierte. Und es war nicht nur in Deutschland so. Als sich die Nachrichten überschlugen, war ich bereits im HO und hatte nebenbei Youtube laufen. Die Nachrichten überschlugen sich. Quasi jede Stunde ist irgendwo ein Regierungschef an sein Volk herangetreten um Mut zu machen, oder das Virus zu leugnen. Markus Söder schien jede Stunde eine Sitzung abzuhalten. Zusammen mit der Bundeskanzlerin liefen die Politiker auf und ab.

Quasi jede Stunde gab es neue Erkenntnisse über das noch unbekannte Virus und dem Problem das Bundesbürgerinnen und Bürger kein Klopapier mehr kaufen konnten. Es wurden extra Sendungen ausgestrahlt um die Leute zu beruhigen in dem man Unternehmen zeigte, die Klopapier herstellten, in den LKW aufluden und wie der LKW davonfuhr. Ich war so neugierig und habe nicht nur die deutschen Nachrichten angeschaut, sondern auch England, Kanada, USA, Russland und ich glaube noch Australien. Es erstaunte mich das all diese verschiedene Sprachen und ihren immensen Entfernungen zu uns, doch so ziemlich die gleichen Sorgen und Wissen über das Virus, wie wir in Deutschland teilten.

Der einzige Unterschied schien einfach die Sprache zu sein. Auch diese Länder griffen sich allesamt an den Kopf, als sie die lehren Regale betrachteten wo eins ihr Klopapier war. Auch dortzulande haben einige wenige Menschen ihre Autos mit Klopapier voll beladen und alles aufgekauft. Zeitweise gingen Essensrezepte durch das Netz, wo man mit Klopapier angeblich etwas leckeres zaubern konnte. Auch gab es Nachrichten das zu viel Klopapier bereits viele Rohre verstopfte, neben anderem Papier was für die Rohre freilich nicht geeignet war. Aber was wollten die Leute den auch machen… es gab schlicht keines mehr.

Ich selber stand am Ende ebenfalls vor dem Problem das bei uns das Klopapier zu neige ging und in den Läden schlicht nichts da war. Wir haben schließlich Witze gemacht, dass das Papier so teuer ist, dass man sich schon von einem Blatt ein ganzes Haus kaufen kann. Oder zumindest einen Neuwagen.

Homeoffice

„Homeoffice mit Kindern ist wie Zähneputzen mit Nutella“, Kirsten Gischick (tagesthemen).

Ich habe keine schöne Erinnerung an mein Homeoffice. Zum einem wohne ich in einer zwar schönen, aber auch kleinen 2 Zimmer Wohnung in Zentrum von Plauen. Zum anderen habe ich ein kleines süßes Kind, das normalerweise nicht sieht, wenn der Papa sich an den Rechner setzt. Durch das Homeoffice war es nun anders. Ich musste zuhause arbeiten und hatte keinen wirklich Rückzugs Ort. Aber der Reihe nach.

Ich glaube es war ein Montag der 16. März. An diesem Tag habe ich in der Firma um einen Homeoffice Platz gebeten, da ich zu Risiko-Patienten gehöre. Das ich auch bekommen habe. Es war Abend, ich verfolgte die Nachrichten und eine Ansprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Deutschland auf eine harte Zeit trimmte und mit der Nachricht kam, am folgenden Tag müssen alle Läden die nicht für den täglichen bedarf nötig sind, zu schließen. Das kam so plötzlich, aber noch hat es mich nicht wirklich interessiert. Erst am nächsten Tag wurde es für mich interessant.

Ich bin früh aufgestanden, schätzungsweise 5 Uhr, vielleicht auch etwas früher. Meine Arbeit fängt um 8 Uhr an und bis dahin wollte ich mir etwas Platz machen, wo ich arbeiten konnte. Ich hatte bis dato 2 Bücherregale und einen habe ich fix auseinander gebaut um dort meinen ehemaligen Arbeitstisch, der im Keller stand, aufzubauen. Als ich das Bücherregal wegnahm, sah ich eine Ecke voller Schimmel. Genau das habe ich jetzt gebraucht, dachte ich mir. Ich habe es so gut wie möglich entfernt, dennoch war die Wand noch sichtbar schwarz. Mir war sofort klar, wenn meine Frau das sieht wird sie nicht einverstanden sein. Ich natürlich auch nicht.

Ich bin also in den Keller und hatte noch Eimer Farbe und Anti Schimmel da. Meinen Arbeitstisch konnte ich mit großer Enttäuschung vergessen. Es hat sich zum Teil mit Feuchtigkeit vollgesogen und in einigen Stellen auch Schimmel gebildet. Somit hatte erstmal keinen Arbeitsplatz mehr. Schlimmer noch, auch wenn ich jetzt einen kaufen könnte, sollten die Läden durch die Ankündigung vom Montagabend vielleicht schon zu sein. Somit hatte ich in der Wohnung Chaos angestiftet, eine Schimmelige Ecke entdeckt und keinen Arbeitsplatz. Auf gut Glück bin in zum nächsten Möbelhaus gefahren und hatte tatsächlich Glück das es offen gewesen ist.

Die Verkäufer waren selbst ratlos, überfragt und warteten auf Anweisungen aus ihrer Zentrale. Wie es hieß, sollten die Läden ab Mittag dann tatsächlich geschlossen werden. Glück für mich, ich konnte noch einen neuen Arbeitstisch, samt Stuhl ergattern und brachte meine Beute nach Hause. Meine Frau erwartete mich bereits und ließ ihren Unmut kund das die Wand so nicht bleiben kann. Jetzt wo ich einen neuen Tisch hatte, konnte ich sie beruhigen das ich mich sofort an die richtige Beseitigung dran mache. Ich beantragte in der Firma für diesen Tag Urlaub. Ich wusch die Stellen wo früher der Schimmel war nochmal gründlich, auch mit Antischimmel Spray, und mischte die Farbe mit Antischimmel im Keller zusammen. Anschließend habe ich angefangen zu streichen.

Als ich mit dem Streichen fertig war, ließ ich die Wand trocknen und machte mich an den Aufbau der neuen Möbel. Das hat ebenfalls etwas gedauert und als alles fertig war, prüfte ich die Wand und stellte den neun Arbeitsplatz auf. Vermutlich habe ich 2x gefärbt, weiß es aber nicht mehr. Danach kamen die Arbeitsmittel auf den Tisch, Monitor, Laptop usw. Das alles dauerte den ganzen Tag, aber am Ende konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Ich war bereit.

Alles in allem konnte ich nicht wirklich arbeiten. Durch die neue Ecke in der Wohnung, dem angeschalteten Bildschirm usw. bin ich zum interessantesten Punkt für mein Kind geworden. Der kleine Schatz ließ ich nicht wirklich arbeiten. Ich musste oft pausieren, meine Arbeit unterbrechen. Ich habe meine Arbeit um 6 Uhr angefangen, bis meist 8 Uhr, musste dann für eine Stunde pausieren und mit meinem Kind spielen, bis ich wieder etwas machen konnte. Kam 1-2 Stunden irgendwie zurecht und musste wieder Pausieren. Ich machte eine Liste mit meinen Stunden und versuchte wenigsten auf meine 8 Stunden zu kommen. Meist bin ich am Abend, mit Stunden sammeln, fertig geworden. Meine Frau hat so gut wie sie es konnte auch das Kind versucht zu unterhalten. Nur wenn der Papa auch schon mal da ist, kann er dann ja auch mitspielen. Und so wurde das Homeoffice ein einziges Desaster. Was mich dabei etwas getröstet hat, war die Tatsache das ich damit nicht alleine war. Viele andere Eltern ertrugen an diesen Tagen dasselbe Schicksal.

Der Sommer

Der Sommer selbst war ziemlich entspannt. Deutschland ist einer Katastrophe davon gekommen, über das Virus war man nun schlauer und die Regelungen waren ziemlich locker. Mit Vorsicht und Abstand haben wir die Sommerzeit ziemlich gut verbracht. Wir waren zum Besuch, fuhren an den See und waren oft draußen. Draußen war das Virus am ungefährlichsten. Eigentlich haben wir das Virus schon fast vergessen.

Der Herbst und Winter

Die Experten und Virologen hatten mit ihren Prognosen, die sie noch im Frühjahr aufgestellt hatten, völlig Recht. Man kann nun viel diskutieren aber Tatsache ist, dass wir uns seit Oktober/November wieder in einem Lockdown befinden. Hat sich Sachsen bis dahin ziemlich gut geschlagen, sind wir nun am schlimmsten von der Pandemie betroffen. Seit Oktober bin ich nun zu Hause und bis zum Spazieren und Einkaufen kommen wir nicht mehr raus. Ich habe meine Eltern seit Oktober/November nicht mehr wirklich gesehen. Da wir eine Großfamilie sind und die Regelungen zu Weihnachten allein mit der ersten Familie sprengen würden, habe ich sie am Weinachten auch nicht besucht.

Meine PC-Aktivitäten habe ich alle auf die Nacht verlegt, das heißt, Projekte, Selbstschulung etc. mache ich alles in der Nacht, so gut ich kann.

Jetzt beziehe ich mich auf meinen Beitrag, „Ausblick 2020“ von vor einem Jahr.

Eigene Entdigitalisierung

Im Ausblick 2020 habe ich geschrieben was ich alles an digitalen Geräten alles loswerden möchte. Es ist alles ganz anders gekommen. Da ich die Möglichkeit bekam an einigen neuen Projekten zu arbeiten ist meine Geräteanzahl eher gewachsen. Ich bin nun im besitz eines iPads und eines Dell Notebooks. Alles gute und nützliche Geräte, die mich über das Jahr sinnvoll begleitet haben. Auch habe ich kein Featurephone geholt.

Mehr Analoge Bücher lesen

Vor einem Jahr habe ich 4 Bücher genannt, welche ich alle durchlesen wollte. Davon habe ich lediglich das Buch von Edward Snowden „Permanent Record“, geschafft. Die anderen 3 Bücher sind nun dieses Jahr dran und ich habe mir vorgenommen keine neuen Bücher zu holen, ehe nicht diese 3 durch sind. Es passiert nämlich sehr schnell das ich mir Bücher hole und diese nicht zu Ende lese, weil ich schon wieder ein interessanteres Buch gefunden habe.

Programmiersprachen

Auch dieses Thema hat mehr oder weniger gelitten. Mit Python, C# oder Java habe ich mich fast gar nicht beschäftigen können. Was auch nicht weiter schlimm ist, da sie nicht meinen momentanen Berufsfeld entsprechen. Ich konnte stattdessen meine PHP und JS Fähigkeiten weiter ausbauen. Wie gesagt, in PHP habe ich gute Erfahrungen mit dem Framework Slim gemacht, sowie einigen sehr nützlichen PHP-Bibliotheken, und mit JS konnte ich mich soweit anfreunden das es mir nicht gar zu fremdartig erscheint. Außerdem habe ich bereits erste Erfahrungen mit Vue.js gemacht, dass ich in eines der neuen Projekte einfügen werde. Ich konnte mich ausgiebiger mit dem CSS-Framework Bootstrap beschäftigen und habe dadurch wiederum für mich neue Technologien entdecken können.

Mehr dazu aber im Ausblick 2021.

Fazit zum Jahr 2020

Nicht alles war im Jahr 2020 schlecht. Aber ich schreibe hier mal so das schlechteste auf. Ich habe zum Jahresanfang einige Projekte aufgezogen und wollte diese auch abarbeiten. Dazu gehören die Webseiten für die Orgel der Lutherkirche in Plauen und die Webseite für ein Verein wo ich eingeschrieben bin. Während ich die Seite für die Orgel Großteils abarbeiten konnte, bin ich für die Seite des Vereins einfach nicht dazu gekommen. Tagsüber kann ich am PC nicht arbeiten und Nachts sich kontinuierlich mit neuen Sachen zu befassen ist wirklich schwierig, vor allem wenn man Tagsüber schon auf den Beinen ist. Aber auch eigene Projekte sind nicht wirklich vorwärtsgekommen. Aus denselben Gründen wie die Arbeit für den Verein.

Meine neue Software die diese alte Software, heinerCMS ersetzen soll, existiert nach wie vor überwiegend auf dem Papier. Mein anderes Projekt ist schon etwas weiter, aber auch hier zieht sich die Arbeit nur so hin. Alles sehr langsam. Kleiner Lichtblick, ich habe mich relativ gut in das PHP-microframework Slim eingearbeitet und mir sogar eine eigene Skeleton dafür gebaut und über composer verfügbar gemacht. Auf Slim basiert dann auch die neue Software für meine Seite, was ich im neuen Jahr definitiv aufgreifen möchte.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleibt Gesund :)

Edit am 09.03.2021: Den Text etwas repariert, da hier einige bösartige Fehler liegen.